Dietmar Klinger

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Ehemaliger Fußballprofi und Deutscher Nationalspieler (* 08.01.1958).

Dietmar Klinger ist ein Eigengewächs des ETB Schwarz-Weiß. 1974 wurde der defensive Mittelfeld-Akteur mit der A-Jugend Meister der Niederrheinliga, Niederrheinpokal-Sieger und Westdeutscher-Pokalmeister.

Am 33. Spieltag der Saison 1975/76 debütierte Dietmar Klinger bei der Ersten Mannschaft des ETB in der 2. Bundesliga; in der 68. Minute eingewechselt glückte ihm gleich ein 3:1-Sieg über Wacker Berlin. In der folgenden Spielzeit stieg Dietmar Klinger zum Stammspieler auf und wurde auch in der DFB-Jugendauswahl eine feste Größe. Nach 50 Zweitligaspielen und fünf Toren in Diensten der Schwarz-Weißen wurde Dietmar Klinger in der Winterpause der Saison 1977/78 zu Rot-Weiss Essen transferiert. RWE bezahlte dem ETB dabei mehr als nur den marktüblichen Preis und erhielt im Gegenzug das Versprechen, dass sich der ETB auf absehbare Zeit nicht mehr um Profi-Fußball bemühen würde.

Beim 3:3 im ersten Derby für seinen neuen Verein schoss Dietmar Klinger das zwischenzeitliche 3:2 für die Roten. Bis 1983 spielte er insgesamt 184-mal für RWE in der 2.Bundesliga und schoss zwanzig Tore.

Von 1983 bis 1991 war Dietmar Klinger dann Bundesliga-Spieler für Bayer 05 Uerdingen; als gesetzte Größe in der Hintermannschaft bestritt er 208 Spiele mit 15 Toren. Zudem gewann er 1985 den DFB-Pokal, kam aber beim 2:1 über den FC Bayern München nicht zum Einsatz. In den beiden folgenden Jahren trat Dietmar Klinger dafür in zwölf Europapokalspielen von Bayer 05 Uerdingen in Aktion. Das letzte Bundesligaspiel absolvierte Dietmar Klinger am 08.06.1991 gegen Hertha BSC Berlin.

Im Alter von 33 Jahren reamateurisierte sich Dietmar Klinger selbst und spielte noch jeweils eine Saison für den Wuppertaler SV und den ETB in der Oberliga Nordrhein. Letzteres war wikipedia.de bis zu einem Hinweis der ETB-Wiki-Redaktion unbekannt.


Galerie

Dietmar Klinger, 1989. (Sammlung Ayatollah Choleri)