Gaststätte "Deutsches Haus"

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Obwohl bereits die Gaststätten "Fürst Bismarck" und "Dreilinden-Eck" Treffpunkte der ETB-Fußballer waren, fungierte die Gaststätte "Deutsches Haus" bis 1926 als offizielles Vereinslokal des Essener Turnerbundes mit seinen Turnern, Fußballern, Leichtathleten und anderen Sportabteilungen.

Die Gaststätte "Deutsches Haus" lag an der Rottstraße in der Essener Innenstadt. Von Januar 1922 bis Ende Januar 1925 betrieb Gustav Janus die Gaststätte. Er war ein großer Förderer des ETB-Fußballs und hatte bis zu seinem Tod zahlreiche Funktionen beim ETB, speziell bei den Fußballern. Als seine Frau verstarb, konnte er die Gaststätte nicht mehr allein bewirtschaften und übergab sie an Ernst Eckhoff, der dort von Februar 1925 bis zum 31.Juli 1926 Wirt war.

Als sich 1925 durch Verbandsbeschluss des Deutschen Turnerbundes die einzelnen Abteilungen sebständig machen mussten (die Fußballer durften sich laut Deutschem Turnerbund nicht mehr Essener Turnerbund Schwarz-Weiß Essen nennen, sondern hießen fortan SC Schwarz-Weiß Essen) war das "Deutsche Haus" auch Vereinslokal der Fußballer. Jahreshauptversammlungen wurden jedoch in der Gaststätte "Erholung" im II.Hagen abgehalten.

Von November 1926 bis 1948 war die Gaststätte "Zum Mönchshof" auf der Steeler Straße 24 bzw. Akazienallee 2 (Inhaber Wilhelm Spahn) Vereinslokal. Am 11. März 1945, wenigen Wochen vor Kriegsende, erlebte Essen seinen schwersten Luftangriff. Die gesamte Essener Innenstadt wurde in Schutt und Asche gelegt, so auch die Gaststätte "Deutsches Haus". Obgleich es zwar schon bald wieder eine Gaststätte "Deutsches Haus" in der Nähe der alten gab, hatte sie für das Vereinsleben des ETB nach dem zweiten Weltkrieg keine Bedeutung mehr.