Manfred Rummel

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Manfred Rummel ist ein ehemaliger ETB-Spieler und war von Januar 1981 bis Juni 1983 Trainer am Uhlenkrug. Eine lebende ETB-Legende.

Lebenslauf

Manfred Rummel begann seine Fußball-Karriere beim damaligen Bezirksligisten FSV Kettwig, wo er Torschützen-König der Bezirksliga wurde. 1958 wechselte er zum ETB in die 2. Liga West, stieg mit dem ETB (der vorletzte Aufstieg in der Vereinsgeschichte; herrlich, als beim ETB noch Aufstiege gefeiert wurden) wieder in die Oberliga West auf. 1959 gehörte er zur legendären Pokalsiegermannschaft. Seine Tore trugen maßgeblich zum Titelgewinn bei. 1959 erlebte er allerdings auch den Abstieg und danach den Wiederaufstieg (der letzte Aufstieg in der Vereinsgeschichte).

Als der ETB die Qualifikation zur neu gegründeten Bundesliga nicht geschafft hatte, wechselte er 1963 zum Bundesligisten Preußen Münster. Nach deren Bundesliga-Abstieg schloß er sich in der Saison 1964/65 dem Regionalligisten 1.FC Kaiserslautern an. 1966 wechselte Rummel in die US-Profiliga zu den Pittsburgh Phantoms und 1968 zu den Kansas City Spurs.

Aus den USA zurück begann dann seine Trainerlaufbahn, zuerst bei Union Frintrop und dem 1. FC Viersen. Dann übernahm er 1974 Bayer Leverkusen und führte sie von der Amateurliga Mittelrhein bis in die 2. Bundesliga. 1978 übernahm er als Trainer Rot-Weiß Oberhausen und stieg mit den Kleeblättern von der Oberliga Nordrhein in die 2. Bundesliga auf. Im Januar 1981 übernahm Rummel das Training beim ETB, nachdem der Verein gegen Jahresende 1980/81 in der Oberliga Nordrhein ganz unten gestanden hatte und daraufhin Trainer Dieter Tartemann entlassen worden war. Rummel schaffte es, die Mannschaft in den restlichen Spielen noch auf Platz 8 der Tabelle zu bringen. In den folgenden zwei Spieljahren erreichte der ETB unter Rummel einen Mittelfeldplatz.

Später wurde er Manager und Geschäftsführer bei Rot-Weiß Oberhausen, kehrte zuletzt aber wieder zum Uhlenkrug zurück. Auch dort fungierte er als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer.

Galerie

Datei:Rummel ManfredI.jpg
Manfred Rummel. (Foto: Chronik)