Maximilian Schell: Unterschied zwischen den Versionen

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Weltberühmter Schauspieler mit Affinität zum [[ETB Schwarz-Weiß]] (*08.12.1930 †01.02.2014).
 
Weltberühmter Schauspieler mit Affinität zum [[ETB Schwarz-Weiß]] (*08.12.1930 †01.02.2014).
  
Als gebürtiger Wiener wuchs Maximilian Schell in Schweiz auf, wo er zum begeisterten Anhänger der Grasshoppers Zürich wurde. Talentiert als Flankengeber, spielte Schell als B- und A-Junior für seinen GC, schaffte es später sogar in die schweizerische Studentennationalmannschaft. Entgegen dem Ratschlag seines Vaters, der in seinem Sohn lieber einen Fußballer denn einen Schauspieler gesehen hätte, wechselte Maximilian Schell ins Bühnenfach. Seine Engagements erlaubten ihm zunächst noch, in der Freizeit Fußball zu spielen: So trainierte Schell während seiner Anstellung bei den städtischen Bühnen [[Essen]] in der Saison 1953/1954 mit der neu gegründeten [[ETB II|Reservemannschaft des ETB]], während eines Vertrages in München mit der des TSV 1860.
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Als gebürtiger Wiener wuchs Maximilian Schell in der Schweiz auf, wo er zum begeisterten Anhänger der Grasshoppers Zürich wurde. Talentiert als Flankengeber, spielte Schell als B- und A-Junior für seinen GC, schaffte es später sogar in die schweizerische Studentennationalmannschaft. Entgegen dem Ratschlag seines Vaters, der in seinem Sohn lieber einen Fußballer denn einen Schauspieler gesehen hätte, wechselte Maximilian Schell ins Bühnenfach. Seine Engagements erlaubten ihm zunächst noch, in der Freizeit Fußball zu spielen: So trainierte Schell während seiner Anstellung bei den städtischen Bühnen [[Essen]] in der Saison 1953/1954 mit der neu gegründeten [[ETB II|Reservemannschaft des ETB]], während eines Vertrages in München mit der des TSV 1860.
  
 
Ab 1955 trat Maximilian Schell mehr und mehr im Film auf, machte auch in Hollywood Karriere und bekam zahlreiche Auszeichnungen, von denen hier exemplarisch ein Oscar für ''Das Urteil von Nürnberg'' (1962) und drei Golden Globes (1962, 1974, 1993) genannt seien. Schell, der auch als Regisseur von sich reden machte, erhielt zudem ein Bundesverdienstkreuz I. Klasse und eine Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die darstellende Kunst.
 
Ab 1955 trat Maximilian Schell mehr und mehr im Film auf, machte auch in Hollywood Karriere und bekam zahlreiche Auszeichnungen, von denen hier exemplarisch ein Oscar für ''Das Urteil von Nürnberg'' (1962) und drei Golden Globes (1962, 1974, 1993) genannt seien. Schell, der auch als Regisseur von sich reden machte, erhielt zudem ein Bundesverdienstkreuz I. Klasse und eine Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die darstellende Kunst.

Version vom 12. Oktober 2021, 13:17 Uhr

Es gibt nichts, was Leiter Nörgel nicht sammelt.

Weltberühmter Schauspieler mit Affinität zum ETB Schwarz-Weiß (*08.12.1930 †01.02.2014).

Als gebürtiger Wiener wuchs Maximilian Schell in der Schweiz auf, wo er zum begeisterten Anhänger der Grasshoppers Zürich wurde. Talentiert als Flankengeber, spielte Schell als B- und A-Junior für seinen GC, schaffte es später sogar in die schweizerische Studentennationalmannschaft. Entgegen dem Ratschlag seines Vaters, der in seinem Sohn lieber einen Fußballer denn einen Schauspieler gesehen hätte, wechselte Maximilian Schell ins Bühnenfach. Seine Engagements erlaubten ihm zunächst noch, in der Freizeit Fußball zu spielen: So trainierte Schell während seiner Anstellung bei den städtischen Bühnen Essen in der Saison 1953/1954 mit der neu gegründeten Reservemannschaft des ETB, während eines Vertrages in München mit der des TSV 1860.

Ab 1955 trat Maximilian Schell mehr und mehr im Film auf, machte auch in Hollywood Karriere und bekam zahlreiche Auszeichnungen, von denen hier exemplarisch ein Oscar für Das Urteil von Nürnberg (1962) und drei Golden Globes (1962, 1974, 1993) genannt seien. Schell, der auch als Regisseur von sich reden machte, erhielt zudem ein Bundesverdienstkreuz I. Klasse und eine Ehrendoktorwürde für seine Verdienste um die darstellende Kunst.

Seiner Fußballliebe blieb Maximilian Schell ein Leben lang treu, siegte an der Seite von Fritz Walter, Armin Hary und Bubi Scholz 1964 mit einer Prominentenauswahl 7:4 gegen den FC Bundestag, erinnerte einen Spontankick mit Pélé auf dem Berliner Kurfürstendamm mit den Worten "einer der Höhepunkte meines Lebens" und trat als Gast im ZDF-Sportstudio auf.

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