Stefan Janßen

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Ehemaliger ETB-Spieler (*22.01.1970), ETB-Spieler des Jahres 2004 und in der Spielzeit 2013/14 ETB-Trainer. Eine Legende.

Spieler beim ETB

Stefan Janßen war der beste Innenverteidiger der jüngeren ETB-Historie. 1995 wechselte der durchgängig in der Jugendabteilung des MSV Duisburg ausgebildete Abwehrspieler von TuS Rotthausen an den Uhlenkrug, der für neun Jahre seine fußballerische Heimat wurde. Janßen, der immer die Rückennummer 3 trug, beeindruckte durch eine unglaubliche Konstanz: Nicht nur, dass er kaum ein Spiel verpasste. An einen schwachen Auftritt Janßens kann sich wohl kein ETB-Fan erinnern!

Unbedeutende Spieler- und Trainerstationen

Einem tränenreichen Abschied im Jahr 2004 folgten zwei aktive Jahre beim VfB Speldorf, den er mit seiner Routine in die Oberliga Nordrhein zurückführte. Anschließend wechselte Stefan Janßen auf die Trainerbank der Grün-Weißen und sorgte in der Spielzeit 2007/2008 dank eines 1:0-Auswärtssiegs am Uhlenkrug mit dafür, daß der ETB am Saisonende traditionell um einen Punkt die Regionalliga-Qualifikation verpaßte (siehe Weblink 1). Nach einem Intermezzo beim TV Jahn Hiesfeld trainierte er bis zum Sommer 2012 die U19 von Rot-Weiß Oberhausen. Im März 2013 übernahm Janßen das Traineramt beim abstiegsbedrohten Landesligisten SV 19 Straelen, mit dem er tatsächlich den Klassenerhalt schaffte. Allerdings profitierte er dabei von tatkräftiger Hilfe des Wuppertaler SV, der Insolvenz anmeldete und so einen Landesliga-Startplatz frei machte.

Trainer beim ETB

Anfang Mai 2013 wurde bekannt, daß Stefan Janßen in der Saison 2013/2014 als Trainer der ETB-Oberliga-Mannschaft fungieren und damit die Nachfolge von Dirk Helmig antreten würde; zeitgleich lief er in der ETB-Traditionself auf.

Die Spielzeit unter Stefan Janßen endete mit dem üblichen Platz im Niemandsland der Oberliga Niederrhein, was angesichts des personellen Umbruchs im Vorfeld aber durchaus als Erfolg zu werten war. Am 18.07.2014 legte Stefan Janßen sein Amt wegen Differenzen mit der Vereinsführung (wer auch immer damit gerade gemeint war) nieder und legte eine Trainerpause ein. Ende Februar 2015 erklärte Janßen im Reviersport (siehe Weblink 4), diese Pause wieder beenden zu wollen, und schloß gleichzeitig eine Rückkehr an den Uhlenkrug aus.

Trainer beim VfB Homberg

Im Sommer 2015 übernahm Stefan Janßen den in die Landesliga abgestiegenen VfB Homberg, wo er es u.a. mit jungen Leuten wie Sunay Acar oder LesPaul zu tun hatte. Im Dezember 2015 holte er mit seinem Team beim Wettbewerb "Hallenkönig 2015" den Titel und sorgte damit für ein erstes Highlight, dem wenig später die Vizemeisterschaft 2016 beim Duisburger Hallenfußball folgte. Auf dem Platz - und da ist bekanntlich wichtig - führte er den Club, der aus guten Gründen längst einer der Schwerpunkte des Uhltras-Blogs ist, umgehend in die Oberliga Niederrhein zurück, was in einem irren Spektakel vor 3500 Zuschauern im heimischen PCC-Stadion unter Dach und Fach gebracht wurde. Am 18.11.2016 wurde Stefan Janßen für seine sportlichen Leistungen, aber auch für sein Auftreten und seinen Charakter als "Duisburger Trainer des Jahres 2016" geehrt, sein Team belegte den zweiten Rang bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres. Sieben Tage später verlängerte er seinen Vertrag in Homberg bis 2019, was nicht zuletzt von den VfB-Fans mit großer Genugtuung aufgenommen wurde. Zum Ende des Fußballjahres 2016 belegte Janßen mit dem Aufsteiger den siebten Tabellenplatz, im Januar 2017 führte er seine Truppe zur Duisburger Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.

Trainer bei Westfalia 04 Gelsenkirchen

Volle zwölf Jahre - von 2005 bis 2017 - trainierte Stefan Janßen bei Westfalia 04 Gelsenkirchen - Mesut Özils erstem Verein - eine Juniorenmannschaft, zu der u.a. sein Sohn Justin gehörte. In dieser Zeit wurden - bei einer unglaublich geringen Spielerfluktuation - unendlich viele Siege und nur wenige Niederlagen sowie rund ein halbes Dutzend Meisterschaften eingefahren, gekrönt durch den Aufstieg in die A-Junioren-Bezirksliga Westfalen im Sommer 2016. Aufgestiegen ist Janßen überwiegend mit Spielern des Jungjahrgangs, der auch in der Bezirksliga als Altjahrgang überzeugen konnte und am Ende der Spielzeit 2016/2017 auf dem dritten Tabellenplatz landete. Ehefrau Tanja, aktive Mittel- und Langstreckenläuferin, und die Schwiegereltern waren Stammgäste bei den Spielen der Blauen aus Bismarck, für die Uhltras war das Team ein gutes Jahr lang einer der Blog-Schwerpunkte. Das allerdings hat sich im Juni 2017 geändert: Mit dem Erreichen des Seniorenalters seines Sohnes Justin hat Stefan Janßen seine Zweittrainertätigkeit an den Nagel gehängt.

Trivia

  • Stefan Janßen hat nach eigenen Angaben eine große Fußball-Liebe: "Der MSV ist mein Verein und ich werde bis an mein Lebensende Mitglied bleiben." (Zitat laut Reviersport online vom 25.07.2013)
  • Stefan Janßen kümmerte sich als ETB-Trainer nicht nur um seine Schützlinge, sondern auch um das Publikum am Uhlenkrug. So empfahl er den zahlenden und nörgelnden Besuchern beispielsweise, Schiedsrichter zu werden (Weblink 2) oder den Trainerschein zu machen (Weblink 3).

Weblinks

Video

Galerie

Stefan Janßen mit Ehefrau Tanja und Sohn Justin. (Foto: ETB-Stadionzeitung)

Stefan Janßen als ETB-Kapitän; im Hintergrund Tino Stöhr und Gregor Kapitza. (Foto: SWR e.V.)

Stefan Janßen als Trainer des VfB Speldorf (12.08.2007). (Foto: LesPaul)

Stefan Janßen als Trainer des VfB Homberg (19.07.2015). (Foto: LesPaul)
Stefan Janßen als Trainer von Westfalia Gelsenkirchen U19 (08.05.2016). (Foto: LesPaul)
Stefan Janßen nach dem (ersten) Aufstieg mit dem VfB Homberg (05.06.2016). (Foto: Michael Ketzer)