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	<title>Platz an der Kruppstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Das Wiki der Uhltras</subtitle>
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		<title>Ayatollah Choleri: Lynck.</title>
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		<author><name>Ayatollah Choleri</name></author>
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		<title>Ayatollah Choleri: Link</title>
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		<author><name>Ayatollah Choleri</name></author>
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		<title>Ayatollah Choleri: neue Optik</title>
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		<updated>2012-04-12T18:32:59Z</updated>

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		<author><name>Ayatollah Choleri</name></author>
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		<title>Ayatollah Choleri: Links</title>
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		<updated>2012-04-12T18:16:09Z</updated>

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Leider konnte zu diesem Zeitpunkt Otto Weber, einer der Mitbegründer des ETB-Fußballs, sein Amt als 1. Vorsitzender nicht mehr ausüben. An seiner Stelle übernahm das Mitglied Schwantje, Bankdirektor der Essener Creditanstalt, den Posten des 1. Vorsitzenden und führte mit Max Ring sen. die Bauarbeiten am neuen Sportplatz an der Kruppstraße durch. Ein Zeitzeuge:&quot;Es war ein alter Steinbruch. Nachdem wir durch Max Ring sen. mit dem Besitzer, Bankdirektor Hilger, ein Abkommen getroffen hatten, für eine Anerkennungsgebühr von 20 Mark jährlich sowie Instandhaltung des Zaunes dort spielen zu dürfen, gingen wir frisch an die Selbstarbeit. Damals wurde für solch eine Sache noch keinen Pfennig ausgegeben. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Also &quot;alle &lt;/del&gt;Mann an die Arbeit!&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; &lt;/del&gt;hieß die Parole, und da wir ja Übung in solchen Dingen hatten, vor allem wackere, frisch zupackende, schuftende Arbeiter waren, ging das Werk in wenigen Wochen seiner Vollendung entgegen. Zum Herrn Direktor Rehn hin mussten wir, um seinen Garten und seine Fensterscheiben zu schützen, eine sehr hohe Drahtwand ziehen. Also Löcher ausgehoben, Masten gesetzt und gerichtet, dann mit hohen Leitern den Maschendraht angenagelt - alles ohne fachmännische Hilfe. Das war eine große Leistung - Zuschauer waren genug da, die uns anfeuerten. Für alle, die mithalfen, wurde im Vereinslokal &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot;&lt;/del&gt;Fürst Bismarck&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&quot; einen &lt;/del&gt;eingeschüttet.&quot; Auch um die Absperrung des Spielfeldes machte man sich Gedanken&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &lt;/del&gt;Holzpfähle wurden von Vereinsmitgliedern in Wechselschicht eingeschlagen und Seile von Förderschächten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dort &lt;/del&gt;angebracht. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die &lt;/del&gt;besorgte Gustav Janus, der beim Kohlesyndikat (danach Ruhrkohle AG, jetzt Evonik) arbeitete. Wenn auch die Drahtseile voller Teer waren, so bewirkten sie doch, dass Zuschauer hinter den Seilen blieben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, &lt;/del&gt;wenn auch so mancher Besucher hinterher seine Hose reinigen lassen musste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[ETB-Spieler|ETB-&lt;/ins&gt;Fußballer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;1904 den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Platz in Stoppenberg&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;verlassen hatten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, &lt;/ins&gt;suchten sie eine neue Heimat. 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		<author><name>Ayatollah Choleri</name></author>
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		<title>Gerd Krausenbaum am 12. April 2012 um 16:10 Uhr</title>
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		<updated>2012-04-12T16:10:39Z</updated>

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Vorsitzenden und führte mit Max Ring sen. die Bauarbeiten am neuen Sportplatz an der Kruppstraße durch. Ein Zeitzeuge:&quot;Es war ein alter Steinbruch. Nachdem wir durch Max Ring sen. mit dem Besitzer, Bankdirektor Hilger, ein Abkommen getroffen hatten, für eine Anerkennungsgebühr von 20 Mark jährlich sowie Instandhaltung des Zaunes dort spielen zu dürfen, gingen wir frisch an die Selbstarbeit. Damals wurde für solch eine Sache noch keinen Pfennig ausgegeben. Also &quot;alle Mann an die Arbeit!&quot; hieß die Parole, und da wir ja Übung in solchen Dingen hatten, vor allem wackere, frisch zupackende, schuftende Arbeiter waren, ging das Werk in wenigen Wochen seiner Vollendung entgegen. Zum Herrn Direktor Rehn hin mussten wir, um seinen Garten und seine Fensterscheiben zu schützen, eine sehr hohe Drahtwand ziehen. Also &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;löcher &lt;/del&gt;ausgehoben, Masten gesetzt und gerichtet, dann mit hohen Leitern den Maschendraht angenagelt - alles ohne fachmännische Hilfe. Das war eine große Leistung - Zuschauer waren genug da, die uns anfeuerten. Für alle, die mithalfen, wurde im Vereinslokal &quot;Fürst Bismarck&quot; einen eingeschüttet.&quot; Auch um die Absperrung des Spielfeldes machte man sich Gedanken. Holzpfähle wurden von Vereinsmitgliedern in Wechselschicht eingeschlagen und Seile von Förderschächten dort angebracht. Die besorgte Gustav Janus, der beim Kohlesyndikat (danach Ruhrkohle AG, jetzt Evonik) arbeitete. Wenn auch die Drahtseile voller Teer waren, so bewirkten sie doch, dass Zuschauer hinter den Seilen blieben, wenn auch so mancher Besucher hinterher seine Hose reinigen lassen musste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als die Fußballer 1904 den Platz in Stoppenberg verlassen hatten suchten sie eine neue Heimat. Sie fanden sie in einem alten Steinbruch an der Kruppstraße. Es war das Gelände zwischen Freiheit (am Hauptbahnhof) und dem Bismarckplatz. Dort, wo jetzt die beiden Hochhäuser von RWE und Thyssen-Krupp stehen. Auch dort musste zuerst aus einem ehemaligen Steinbruch ein vernünftiges Spielfeld hergestellt werden. Leider konnte zu diesem Zeitpunkt Otto Weber, einer der Mitbegründer des ETB-Fußballs, sein Amt als 1. Vorsitzender nicht mehr ausüben. An seiner Stelle übernahm das Mitglied Schwantje, Bankdirektor der Essener Creditanstalt, den Posten des 1. Vorsitzenden und führte mit Max Ring sen. die Bauarbeiten am neuen Sportplatz an der Kruppstraße durch. Ein Zeitzeuge:&quot;Es war ein alter Steinbruch. Nachdem wir durch Max Ring sen. mit dem Besitzer, Bankdirektor Hilger, ein Abkommen getroffen hatten, für eine Anerkennungsgebühr von 20 Mark jährlich sowie Instandhaltung des Zaunes dort spielen zu dürfen, gingen wir frisch an die Selbstarbeit. Damals wurde für solch eine Sache noch keinen Pfennig ausgegeben. Also &quot;alle Mann an die Arbeit!&quot; hieß die Parole, und da wir ja Übung in solchen Dingen hatten, vor allem wackere, frisch zupackende, schuftende Arbeiter waren, ging das Werk in wenigen Wochen seiner Vollendung entgegen. Zum Herrn Direktor Rehn hin mussten wir, um seinen Garten und seine Fensterscheiben zu schützen, eine sehr hohe Drahtwand ziehen. Also &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Löcher &lt;/ins&gt;ausgehoben, Masten gesetzt und gerichtet, dann mit hohen Leitern den Maschendraht angenagelt - alles ohne fachmännische Hilfe. Das war eine große Leistung - Zuschauer waren genug da, die uns anfeuerten. Für alle, die mithalfen, wurde im Vereinslokal &quot;Fürst Bismarck&quot; einen eingeschüttet.&quot; Auch um die Absperrung des Spielfeldes machte man sich Gedanken. Holzpfähle wurden von Vereinsmitgliedern in Wechselschicht eingeschlagen und Seile von Förderschächten dort angebracht. Die besorgte Gustav Janus, der beim Kohlesyndikat (danach Ruhrkohle AG, jetzt Evonik) arbeitete. Wenn auch die Drahtseile voller Teer waren, so bewirkten sie doch, dass Zuschauer hinter den Seilen blieben, wenn auch so mancher Besucher hinterher seine Hose reinigen lassen musste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Gerd Krausenbaum</name></author>
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		<title>Gerd Krausenbaum am 12. April 2012 um 16:05 Uhr</title>
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		<author><name>Gerd Krausenbaum</name></author>
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		<title>Gerd Krausenbaum: Die Seite wurde neu angelegt: „Als die Fußballer 1904 den Platz in Stoppenberg verlassen hatten suchten sie eine neue Heimat. Sie fanden sie in einem alten Steinbruch an der Kruppstraße. E…“</title>
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		<updated>2012-04-12T15:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Als die Fußballer 1904 den Platz in Stoppenberg verlassen hatten suchten sie eine neue Heimat. Sie fanden sie in einem alten Steinbruch an der Kruppstraße. E…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als die Fußballer 1904 den Platz in Stoppenberg verlassen hatten suchten sie eine neue Heimat. Sie fanden sie in einem alten Steinbruch an der Kruppstraße. Es war das Gelände zwischen Freiheit (am Hauptbahnhof) und dem Bismarckplatz. Dort, wo jetzt die beiden Hochhäuser von RWE und Thyssen-Krupp stehen. Auch dort musste zuerst aus einem ehemaligen Steinbruch ein vernünftiges Spielfeld hergestellt werden. Leider konnte zu diesem Zeitpunkt Otto Weber, einer der Mitbegründer des ETB-Fußballs, sein Amt als 1. Vorsitzender nicht mehr ausüben. An seiner Stelle übernahm das Mitglied Schwantje, Bankdirektor der Essener Creditanstalt, den Posten des 1. Vorsitzenden und führte mit Max Ring sen. die Bauarbeiten am neuen Sportplatz an der Kruppstraße durch. Ein Zeitzeuge:&amp;quot;Es war ein alter Steinbruch. Nachdem wir durch Max Ring sen. mit dem Besitzer, Bankdirektor Hilger, ein Abkommen getroffen hatten, für eine Anerkennungsgebühr von 20 Mark jährlich sowie Instandhaltung des Zaunes dort spielen zu dürfen, gingen wir frisch an die Selbstarbeit. Damals wurde für solch eine Sache noch keinen Pfennig ausgegeben. Also &amp;quot;alle Mann an die Arbeit!&amp;quot; hieß die Parole, und da wir ja Übung in solchen Dingen hatten, vor allem wackere, frisch zupackende, schuftende Arbeiter waren, ging das Werk in wenigen Wochen seiner Vollendung entgegen. Zum Herrn Direktor Rehn hin mussten wir, um seinen Garten und seine Fensterscheiben zu schützen, eine sehr hohe Drahtwand ziehen. Also löcher ausgehoben, Masten gesetzt und gerichtet, dann mit hohen Leitern den Maschendraht angenagelt - alles ohne fachmännische Hilfe. Das war eine große Leistung - Zuschauer waren genug da, die uns anfeuerten. Für alle, die mithalfen, wurde im Vereinslokal &amp;quot;Fürst Bismarck&amp;quot; einen eingeschüttet.&amp;quot; Auch um die Absperrung des Spielfeldes machte man sich Gedanken. Holzpfähle wurden von Vereinsmitgliedern in Wechselschicht eingeschlagen und Seile von Förderschächten dort angebracht. Die besorgte Gustav Janus, der beim Kohlesyndikat (danach Ruhrkohle AG, jetzt Evonik) arbeitete. Wenn auch die Drahtseile voller Teer waren, so bewirkten sie doch, dass Zuschauer hinter den Seilen blieben, wenn auch so mancher Besucher hinterher seine Hose reinigen lassen musste.&lt;br /&gt;
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Zur Eröffnung des Platzes, den man nun nicht mehr &amp;quot;Spielplatz Schwarz-Weiß&amp;quot; sondern &amp;quot;Sportplatz Schwarz-Weiß&amp;quot; nannte, weil dort auch Leichtathletik betrieben wurde, veranstaltete der ETB Pfingsten 1904 ein Turnier mit Dortmund 95 und dem Essener Sportverein 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wurde der Platz an der Kruppstraße auch an Zirkus- und Karusellbesitzer vermietet. Max Ring sen.:&amp;quot;Das mussten wir schon in Kauf nehmen. Einmal, nachdem ein Zirkus den Platz verlassen hatte, entsinne ich mich, dass wir einen großen Eimer voller alter Nägel vom Platz aufsuchten - dass musste geschehen, damit wir uns die verrosteten Dinger beim etwaigen fallen nicht in die Arme und Beine scheuerten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gerd Krausenbaum</name></author>
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