Dietmar Grabotin

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Ehemaliger Profifußballer und ETB-Trainer (*28.03.1959)

Spieler

Dietmar Grabotin war unter anderem beim VfB Stuttgart Deutscher Jugendnationalspieler. 1979 debütierte er für seinen Heimatverein Alemannia Aachen in der 2. Bundesliga. Bis 1984 spielte Dietmar Grabotin 184-mal in der Abwehr der Alemannia und erzielte vier Tore.

War er in Aachen also noch Stammspieler gewesen und hatte sich einen Transferwert von 180.000 DM erspielt, kam er bei seinem nächsten Verein Fortuna Düsseldorf in der 1. Bundesliga nie über eine Reservistenrolle hinaus; in drei Spielzeiten reichte es für jeweils zwölf Spiele im Oberhaus des deutschen Fußballs. Von 1987 bis 1989 war Dietmar Grabotin noch einmal in der 2. Bundesliga, nun für den VfL Osnabrück, am Ball (38 Spiele).

Dietmar Grabotin spielte mit all seinen Vereinen im DFB-Pokal, konnte aber nur ein einziges Spiel gewinnen (1986/87, VfR Aalen - Fortuna Düsseldorf 0:2).

Trainer und Sportlicher Leiter

Nachdem Dietmar Grabotin 1989/90 als Sportlicher Leiter den Abstieg von Alemannia Aachen in die Oberliga Nordrhein mitgemacht hatte, schlug er eine Karriere als Trainer ein. Mit dem Niederrheinligisten 1. FC Wülfrath gelang ihm 1992 der Aufstieg in die Oberliga; anschließend trainierte er dem VfL Gevelsberg und den SC Jülich 10, den er als Aufsteiger auf einen sensationellen dritten Platz in der Oberliga und einem 2:0-Auswärtssieg am Uhlenkrug führte.

Wahrscheinlich war es diese Visitenkarte - wenig Geld, junge Mannschaft, guter Erfolg -, die den ETB Schwarz-Weiß veranlasste, Dietmar Grabotin für die Saison 1995/96 als Nachfolger von Jürgen Kaminsky zu verpflichten. Nach einem Beinahe-Aufstieg in seinem ersten Jahr versank der ETB aber wieder genau da, wo er auch vor "Grabo" gewesen war - im Mittelfeld. Als drei Spieltage vor dem Ende der Saison 1997/98 sogar der Abstieg drohte, wurde Dietmar Grabotin von Frank Kontny abgelöst; Kontny gelang der Klassenerhalt erst am allerletzten Spieltag durch ein 2:0 in Straelen.

Von 2000 bis 2002 coachte Dietmar Grabotin den Neu-Oberligisten SSVg. Velbert; von 2004 bis 2006 war er Sportlicher Leiter beim Wuppertaler SV in der Regionalliga. Nach einer kurzen Trainerstation bei Germania Ratingen (2006) kehrte Dietmar Grabotin für die Saison 2007/08 zur SSVg. Velbert zurück, verpasste die Qualifikation für die Regionalliga aber - genau wie der ETB - um fünf Punkte.

Nach einer fast siebenjährigen Fußball-Pause, während der Grabotin mindestens einmal an einem Marathonlauf teilnahm, übernahm er im März 2015 als Trainer des Bezirksligisten SSVg Heiligenhaus wieder eine Aufgabe in seiner angestammten Sportart.

Eigentlicher Beruf

Dietmar Grabotin ist gelernter KFZ-Mechaniker. Er arbeitet in der Firma des ehemaligen WSV/Velbert-Mäzens Friedhelm Runge als Vertriebsleiter.

Galerie

Dietmar Grabotin. (Foto: Chronik)