Dirk Jung

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Dr. med. Dirk Jung war ein ehemaliger ETB-Nachwuchstorwart und erfolgreicher Taekwondosportler (*01.05.1956 †07.11.2019).

1974 gewann Dirk Jung mit der A-Jugend der ETB Schwarz-Weiß nacheinander den Niederrheinpokal und den Westdeutschen Pokal, letzteren (auch unter den Augen von ETB-Fan Axel S.) durch ein sagenhaftes 9:1 gegen Troisdorf 05. Der damalige Jugendgeschäftsführer Ernst Böhle bezeichnete diese A-Jugend, in der neben Dirk Jung auch spätere Berühmtheiten wie Hans-Gerd Florian, Dietmar Klinger und Thomas Hörster agierten, im Rückblick als "die stärkste Truppe, die den ETB jemals vertreten hat."

Im Anschluss an seine Jahre in der ETB-Nachwuchsabteilung setzte Dirk Jung sportlich andere Prioritäten und machte sich im Taekwondo auch international einen Namen: Zwischen 1976 und 1983 sammelte Jung - zunächst für den RSC Essen startend - Medaillen und Titel bei Deutschen Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere wurde Dirk Jung 1983 als erster Deutscher überhaupt Weltmeister im Schwergewicht.

Nach seiner aktiven Laufbahn fungierte Dirk Jung im Taekwondosport als Verbands- und Bundestrainer, seit den 1990er Jahren als Turnierarzt. Hauptberuflich betrieb der promovierte Chirurg bis zu seinem frühen Tod eine Praxis in Berlin.

Galerie[Bearbeiten]

oben vl: Ernst Böhle (Jugendgeschäftsführer), Peter Sievers (Trainer), Gerd Bouali, Holger Kruschel, Georg Stannat, Uwe Hannig, Thomas Hörster, Dietmar Klinger, Thomas Mowinski, Hans-Gerd Florian, Hermann Ruhrbruch (Jugendobmann); unten vl: Manfred Buse (Betreuer), Hans-Günter Schacht, Peter Heppke, Uwe Wolters, Dirk Jung (#1), Harald Florian, Wolfgang Buse, Remo Dombrowski, Rolf Buse (damaliges Maskottchen, später auch ETB-Jugendobmann). (Foto: Sammlung Ernst Böhle)