Tino Stöhr

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Tino Stöhr ist ein ehemaliger ETB-Spieler (* 17.11.1972).

Tino Stöhr hat als Seniorenspieler eine wahre Odyssee durch die dritt- und viertklassigen Vereine der Republik hinter sich. Über den FSV Salmrohr, VfB Dillingen, Borussia Dortmund II, Hasper SV, LR Ahlen (hier spielte Tino Stöhr 1998/99 einmal im DFB-Pokal), den SV Wilhelmshaven und VfB Oldenburg landete der kleine Mittelfeldakteur 2002 am Uhlenkrug.

Unter Frank Benatelli und Klaus Täuber agierte Tino Stöhr drei Spielzeiten lang in beeindruckender Zuverlässigkeit und Konstanz. An einen schwachen Auftritt des ballgewandten Dribblers kann sich jedenfalls kein ETB-Fan erinnern. Nicht von ungefähr war Tino Stöhr bis zu seinem Abschied 2005 gesetzt und absolvierte im Trkot mit der Nummer 20 insgesamt 93 Spiele in der Oberliga Nordrhein; Tino Stöhr erzielte fünf Tore und wurde dreimal vom Platz gestellt.

Bereits im 33.Lebensjahr befindlich schloss sich Tino Stöhr zum Bedauern der ETB-Fans gemeinsam mit Robert Miernik dem TuS Helene Essen an. 2006 bis 2008 war er beim FC Kray unter Vertrag. Sein Amt als Spielertrainer bei Westfalia Huckarde gab Tino Stöhr im November 2011 wegen mangelnder Wertschätzung seiner Arbeit durch die Vereinsspitze auf. Später arbeitete er beim FC Frohlinde in Castrop-Rauxel als B-Jugendtrainer.

Kurioses

In besonderer Erinnerung blieb Tino Stöhr seinen Anhängern auch wegen eines kuriosen Eigentors am 05.12.2004. Im Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach II - damals im altehrwürdigen Bökelbergstadion - schoss Adrian Czyszczon Tino Stöhr bei einem Befreiungsschlag im Strafraum so ungeschickt an, dass der Ball von dessen Rücken zum 1:1-Endstand ins eigene Netz flog.

Galerie

Tino Stöhr in seinem denkwürdigsten Spiel; links Sascha Wolf. (Foto: SWR)