Dirk Heinzmann

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Dirk Heinzmann
(Foto: Foto-Frank)

Ehemaliger ETB-Spieler, Derbytorschütze und Reizobjekt in der Essener Fußballszene (*20.11.1977).

Laufbahn[Bearbeiten]

Dirk Heinzmann ist gebürtiger Düsseldorfer und begann seine Laufbahn in der Jugend von SF Düsseldorf 75 und Eller 04. Sein eigentlicher Stammverein ist aber der Wuppertaler SV, wo er vom Abwehrspieler zum Stürmer umgeschult wurde und im Seniorenbereich zunächst von 1997 bis 1999 unter Vertrag stand. Da sich Dirk Heinzmann in Wuppertal vorerst aber noch nicht durchsetzen konnte, wurde er 1998/99 an den FC Remscheid ausgeliehen. Zwischen 1999 und 2001 war er dann beim MSV Duisburg II angestellt, zwischenzeitlich aber an Hannover 96 II ausgeliehen.

Aufwärts ging es mit der Karriere des Dirk Heinzmann erst, als er 2001 zurück nach Wuppertal wechselte. Für Borussia Wuppertal war der großgewachsene Stürmer ein absoluter Torgarant und gehörte zu den wenigen Spielern, die nach der Fusion mit dem Wuppertaler SV für den neuen WSV Borussia aktiv sein durften. Von 2004 bis 2009 absolvierte Heinzmann für die erste Mannschaft des WSV 103 Spiele in der Regionalliga (24 Tore, davon alleine elf in seiner erfolgreichsten Saison 2005/06) und 32 in der 3. Bundesliga (fünf Tore).

Als absoluter Tiefpunkt im fußballerischen Leben Dirk Heinzmanns darf die Regionalliga-Saison 2009/10 bei Rot-Weiss Essen angesehen werden. Heinzmann wurde nur minutenweise eingesetzt, von den Fans verspottet und selbst durch das Vereinsmedium Radio Hafenstraße bloßgestellt (Zitate unten). Dirk Heinzmann gehörte zu allem Überfluss auch zu den Deppen, die sich vor über 10.000 Zuschauern beim Niederrhein-Pokalfinale 2010 lächerlich machten.

Saison Spiele Tore (E) R/GR
10/11 28 12 (0) 0/0
11/12 32 15 (3) 1/0
12/13 10 6 (0) 0/0

Mit seinem Wechsel zum Uhlenkrug im Sommer 2010 machte Dirk Heinzmann dann aber alles richtig: Nicht nur, dass er am DFB-Pokal teilnehmen konnte, schoss und köpfte er in seiner ersten NRW-Liga-Saison in 28 Spielen beachtliche zwölf Tore und wurde ETB-interner Torschützenkönig. Dass Dirk Heinzmann weite Teile der Saison mit einer Verletzung spielte, wurde ihm von den ETB-Fans hoch angerechnet. Mit ebensoviel Engagement sprang Heinzmann 2011/12 als Abwehrspieler ein, als in der Defensive des ETB Not am Mann war; Dirk Heinzmann wurde in der Folge zum ETB-Spieler des Jahres 2012 gewählt. In der folgenden Saison konnte Heinzmann aufgrund einer Verletzung nur zehnmal in der Oberliga Niederrhein auflaufen (sechs Tore). Im Sommer 2013 beendete Dirk Heinzmann seine Karriere.

Größte Erfolge[Bearbeiten]

  • Dirk Heinzmann durfte eine Halbzeit lang als Stürmer am 9:0-Erfolg von RWE gegen die Amateure der Auf-Asche-Top-Elf im Jahre 2009 teilnehmen. Ein Torerfolg gelang ihm aber nicht.
  • Dirk Heinzmann traf bei der knappen 1:5-Derbyniederlage des ETB gegen RWE am 21.07.2012 zum zwischenzeitlichen 1:3. Sein Tor vom Elfmeterpunkt war das schönste des ganzen Tages.

RWE-Statements zu Dirk Heinzmann[Bearbeiten]

Und ich kann's doch. (Foto: ETB-Archiv)
  • Heute wird gespielt, bis Heinzmann trifft, bis Heinzmann trifft... (Schlachtruf der RWE-Fans)
  • Die Trainer geben das Spiel verloren - sie wechseln Heinzmann ein. (Radio Hafenstraße beim Derby 2010)
  • Mein Gott. Wie kann man den bloß kaufen? (RWE-Fan beim DFB-Pokal-Spiel ETB vs. Alemannia Aachen)

Kurioses[Bearbeiten]

Dirk Heinzmann ist der einzige bekannte ETB-Spieler, der mit einem Mundschutz aufgelaufen ist.

Trivia[Bearbeiten]

Dirk Heinzmann ist Fan von Borussia Dortmund.