Chamdin Said

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Ehemaliger ETB-Stürmer und Toptorschütze der Jahre 2015 bis 2017 (*29.10.1987)

Der gebürtige Essener Chamdin Said spielte schon in der B-Jugend für den ETB Schwarz-Weiß, fand den Abschluss seiner Ausbildung aber einige Kilometer weiter im Norden bei RWE. Hier fasste Said auch Fuß im Seniorenbereich und kam dreimal in der Regionalliga zum Einsatz, bevor er 2009 zum klassengleichen SC Verl wechselte. In den beiden Folgejahren kehrte Chamdin Said zum Uhlenkrug zurück - allerdings im Trikot der NRW-Ligisten Fortuna Köln und Rot Weiss Ahlen. Für letzteren Club bestritt der Stürmer 2011 auch ein Spiel im DFB-Pokal. Abermals ein Jahr später schloss sich Chamdin Said dem VfB Homberg an, für den er in der Oberliga Niederrhein 16 Tore erzielte. Diesen Wert übertraf der Deutsch-Libanese bis heute nicht, knüpfte bei seiner nächsten Station Ratingen 04/19 aber nahtlos an die Homberger Zeit an: 2013/14 knipste Said für die Germania 15-mal, 2014/15 14-mal.

Als Chames im Sommer 2015 zum ETB Schwarz-Weiß zurückwechselte, waren große Erwartungen an seine Person geknüpft. Unter Trainer Antonio Molina spielte Said dann auch eine phantastische Hinrunde: Gefüttert mit Flanken von Ridvan Balci und Fabio la Monica traf er elfmal in des Gegners Tor, darunter auch ein Dreierpack gegen den VfR Fischeln. Nach der Winterpause - Balci war nach Erndtberück gegangen, la Monica mit mehreren Schlüsselbeinbrüchen ausgefallen - war Chamdin Said nur noch in drei Spielen erfolgreich (fünf Treffer) und wirkte als Konterstürmer oft reichlich deplaciert. Molinas Nachfolger Damian Apfeld stellte Said daher alsbald Malek Fakhro an die Seite, um das ETB-Spiel variabler zu gestalten. 2016/17 wiederholte sich das Phänomen: Chames traf in der Hinrunde fast nach Belieben (sieben Tore), in der Rückrunde dafür fast gar nicht mehr (zwei Tore). Manfred Wölpper, der Damian Apfeld zwischenzeitlich abgelöst hatte, erlaubte sich sogar zunehmend, Said nicht mehr aufzustellen.

Die Trennung von Chamdin Said zur Spielzeit 2017/18 kam daher nicht überraschend. Auch wenn Said zweimal hintereinander der erfolgreichste ETB-Torschütze geworden und genauso oft nur knapp im Rennen um den Titel als ETB-Spieler des Jahres unterlegen war, hatte man sich in der Vereinsführung offenbar mehr für sein Geld erhofft. Saids Nachfolger als #9 beim ETB wurde Marvin Ellmann, Said selbst schloss sich dem Bezirksligisten TVD Velbert an.

Galerie

Chamdin Said (links) mit seinem späteren Trainer Manfred Wölpper (rechts), dazwischen Yunus Yildiz. Stadion Uhlenkrug, 30.04.2016 (Foto: LesPaul)