VfB Speldorf

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Fußballverein aus dem westlichen Ruhrgebiet. Der Club wurde am 19. Januar 1919 gegründet und mußte dann 90 Jahre warten, bis ein weltweit beachteter Erfolg errungen werden konnte: Mit einem 3:2-Finalsieg gegen die klassenhöhere Mannschaft von Rot-Weiss Essen in deren Georg-Melches-Stadion wurde der Niederrheinpokal 2009 gewonnen. Kapitän des Sensationssiegers war der langjährige ETB-Spieler Dennis Hupperts.

ETB-Bezug

In der letzten Saison der Oberliga Nordrhein verpaßte der ETB um einen Zähler die Qualifikation zur Regionalliga. In diesem WIKI-Artikel muß dementsprechend darauf hingewiesen werden, daß es ausgerechnet der VfB Speldorf beim ersten Heimspiel nach der Winterpause war, der den Schwarz-Weißen mit einem 1:0-Auswärtssieg die entscheidenden Zähler klaute. Daß auch noch ETB-Legende Stefan Janßen als Trainer der Speldorfer fungierte, macht die Tragik dieser Partie ganz besonders deutlich. Speldorf rutschte am Saisonende als Drittletzter übrigens in die Verbandsliga ab.

2012/2013 und 2013/2014 war der VfB Speldorf wieder einmal Ligakonkurrent des ETB, diesmal in der Oberliga Niederrhein. Mit Alen Ademovic, Marco Manske und Tim Seidel standen zeitweise drei ehemalige Schwarz-Weiße im Kader der Grün-Weißen, die aber in 2014 in die Landesliga abrutschten und damit dem ETB wieder einmal - siehe Pokalsieg - einen Schritt voraus waren. 2017 kehrten die Grün-Weißen in die Oberliga zurück und kündigten an, bis 2020 in die Regionalliga zu wollen. In diesem Punkt hat also der ETB die Nase vorn, denn gemäß Regio 2 go soll dieser Erfolg am Uhlenkrug bereits 2019 erreicht sein.

Selbstwahrnehmung

Im Sommer 2017 sah sich der VfB Speldorf als "vierte Kraft im Regionalbereich Essen-Duisburg-Oberhausen-Mülheim" (Mülheimer Sportmagazin, 36. Jahrgang, Sommer 2017, S. 19) - hinter dem MSV Duisburg, Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen. Wo in dieser Rechnung die Spvg Schonnebeck 1910, der VfB Homberg, der ETB Schwarz-Weiß und der FC Kray blieben, wurde nicht klar.

Sportanlagen

Nachdem der VfB Speldorf jahrzehntelang auf dem Sportplatz am Blötter Weg beheimatet war, wurde in der Saison 2010/2011 der Umzug in das Ruhrstadion vollzogen. Tragischerweise liegt die neue Heimspielstätte in Mülheim-Styrum und wurde ursprünglich vom Lokalrivalen 1. FC Styrum (heute 1. FC Mülheim) genutzt, der zwischenzeitlich zweitklassig spielte. Man könnte das mit einem Zwangsumzug des ETB Schwarz-Weiß an den Katernberger Lindenbruch vergleichen - kein Wunder also, daß sich zahlreiche Speldorf-Fans vom Verein abgewendet haben oder zumindest auf den Heimspiel-Besuch verzichten. Der Platz am Blötter Weg hat übrigens mittlerweile Wohnbebauung Platz gemacht - es schien für den VfB Speldorf kein zurück mehr zu geben. In der Landesliga tritt die Mannschaft aber auf dem Trainingsgelände an der Saarner Straße unweit der Blötte an, die Zuschauerzahlen sind trotz sportlich durchwachsener Leistungen gestiegen.

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